Römer und Bajuwaren Museum
Das Museum liegt direkt am Limes, der 2005 zum UNESCO Welterbe ernannt wurde. Daher bildet die Geschichte der Römer in der Provinz Raetien einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung. Die gezeigten Exponate und erläuterten Geschichtsdenkmäler stammen alle aus der unmittelbaren Umgebung. DAS TEAM DES MUSEUMS BIETET GEFÜHRTE WANDERUNGEN ENTLANG DES LIMES, ORGANISIERT RÖMISCHE KINDERGEBURTSTAGE ODER AUCH LUKULLISCHE FREUDEN BEIM RÖMISCHEN GASTMAHL. Nähere Informationen zu unseren museumspädagogischen Programmen für Erwachsene und Kinder, Schüler und Senioren erhalten Sie auf unserer Homepage Das Museumscafé stärkt Sie mit regionalen und biologischen Produkten für die Geschichte(n) im und ums Museum! Gruppen erfüllen wir gerne auch (fast) jeden Extrawunsch. Ob Tagung oder rauschendes Fest, unsere Räume in der historischen Vorburg geben Ihrem Anlass den passenden Rahmen und ein ganz besonderes Ambiente. Dazu kommt ein breit gefächertes Angebotan kulturellen Veranstaltungen von Theater bis Konzert, von historischem Handwerksseminar bis Jazzfrühschoppen. Das aktuelle Programm finden Sie auf unserer Homepage.
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Auch die dritte Textiltechnik, die wir bei einem Workshop am 21.5. vorstellen, hat einen lange Geschichte und ist leider ein bisschen in Vergessenheit geraten.
Das Brettchenweben ist eine Webtechnik zur Herstellung textiler Bänder und Gewebeabschlusskanten.
Beim Brettchenweben läuft das Kettfadensystem durch eine Anzahl Webbrettchen mit Löchern aus Holz, Bein oder heute auch Karton. Die Bildung des Webfaches erfolgt durch seitliches Verdrehen der Webbrettchen. Ein in das Webfach eingebrachter Schussfaden verbindet das Kettfadensystem zu einem Gewebe.
Neugierig es selber auszuprobieren, dann meldet euch noch an.
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Das Stricken hat das Nadelbinden weitestgehend verdrängt. Bis ins Jahr 1550, 300 Jahre nach der Entwicklung des Strickens, wurden in Deutschland noch nadelgebundene Textilien in nennenswertem Umfang hergestellt. Aber warum verschwand eine Technik, die bereits in der Mittelsteinzeit bekannt war und mit der man Handschuhe, Socken und Mützen herstellen konnte? Außerdem lösen sich nadelgebundene Textilien beim Reißen eines Fadens im Gegensatz zu gestrickten und gehäkelten Sachen nicht gleich wieder auf. 🧐
Neugierig? Es gibt noch Plätze! Dann meldet Euch noch an für den 21.5. oder 22.5. in dem Kurs mit Melanie Weeth wird die Technik des Nadelbindens erklärt und etwas gesponnen 😉
Natürlich mit der Handspindel!
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Am kommenden Wochenende (21.5. & 22.5.) findet unser Textilfestival statt. Am Samstag, den 21.5. erfahrt Ihr beim workshop Sprang unter der Leitung von Juliane Schwartz, wie die Kettfäden ohne Schussfäden miteinander verdreht oder verkreuzt wurden, um einen sehr elastischen Kettenstoff zu erstellen. Schon in der Bronze- und Eisenzeit entstand das berühmte dänische Haarnetz aus Borum-Eshöj.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich noch anmelden. Für alle Kurse gibt es noch Restplätze!
Und wer sich noch gar nicht traut: Jeden Tag gibt es ab 14 Uhr eine kurze Reingucken-Sequenz in alle laufenden workshops. Danach können Sie im Strickcafé Ihre eigene Handarbeit auspacken, Kaffee trinken, mal ein bißchen gucken, mitmachen und sich austauschen!
Körbe mit weiteren Textiltechniken zum Ausprobieren stehen bereit.
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Bei strahlendem Sonnenschein konnten unsere Besucher gestern den Instrumenten Hydraulis, Tibia, Kithara, Tuba, Cornu und Syrinx lauschen. Hier ein paar Eindrücke.
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Morgen ist Internationaler Museumstag unter dem Motto "Museen mit Freude entdecken".

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Römer und Bajuwaren Museum
Römer und Bajuwaren Museum
Am kommenden Sonntag ist Internationaler Museumstag. Dieses Jahr steht dieser unter dem Motto "Museen mit Freude entdecken" und was, wenn nicht Musik bereitet uns Freude.
Ab 13 Uhr stehen 4 Konzerte mit Repliken römischer Instrumente auf dem Programm. Der Eintritt ist frei!

Justus Willberg, Dozent an der Nürnberger Musikhochschule und Leiter der Musikschule Weißenburg stellt mit seinem Team Nachbauten römischer Musikinstrumente vor. Willberg gilt als einer der führenden Interpreten und Forscher zur Aufführungspraxis römischer Musik. Er konzertiert mit antiken Musikinstrumenten in ganz Europa und trat u.a. schon in der Trierer Konstantinbasilika sowie im Circus Maximus und im Kolosseum in Rom auf. Nach Kipfenberg bringt er Tibia, Kithara, Syrinx sowie die Militärblasinstrumente Tuba und Cornu mit. Instrumente, die sich am hiesigen Limes durch Funde nachweisen lassen und zur Römerzeit offenbar typisch für unsere Region waren. Dazu wird der Nachbau einer „Hydraulis“ – der antiken römischen Wasserorgel – präsentiert. Dieses mit Hilfe von Wasserdruck angetriebene Vorläuferinstrument der heutigen Kirchenorgel kam bei kaiserlicher Palastmusik ebenso zum Einsatz wie im Theater oder bei blutigen Gladiatorenkämpfen.