Veranstaltungen 2025
24. Dezember 2025, von 13.30 – 14.30 Uhr.
Familienführung am Heiligabend.
Im Zuge des diesjährigen Adventskalenders des Marktes Kipfenberg bieten wir eine Familienführung, um das warten auf das Christkind zu verürzen. Eine Anmeldung ist bis 10 Uhr am gleichen Tag unter museum@markt-kipfenberg.de möglich und ist erforderlich.
Veranstaltungen 2026
6. Januar 2026, 14:00 Uhr
Die Effektivität und das Umweltverhalten der Römer
Was machte das römische Imperium so effektiv? Waren Römer „Umweltschützer“ oder Verschwender? Mit verschiedenen Beispielen wollen wir herausfinden wie und warum wir heute noch von den Römern reden. Nach einer Führung über das Umweltverhalten und die Effektivität der Römer beleuchten wir die Entfernungen die Römer „spielerisch“ zurückgelegt haben und welche Waren woher kamen und wohin gesendet wurden. Eine Kostprobe vom Fladenbrot mit Olivenöl und Salz runden die Veranstaltung ab.
Sonntag, 22. März 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Workshop – Messer schmieden
Erlebe traditionelle Handwerkskunst hautnah!
Unter Anleitung des erfahrenen Schmiedemeisters Schorsch der Schmied erhältst du einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt des Schmiedens.
In diesem Tageskurs stellst du dein eigenes Ringknaufmesser her – ein charakteristisches Messer mit markantem Griffabschluss.
Gemeinsam durchläufst du alle zentralen Schritte der Messerherstellung:
• Schmieden der Rohform
• Schleifen für perfekte Konturen
• Härten zur Erhöhung der Widerstandskraft
• Anlassen zur Vergütung des Stahls
• Schärfen für eine feinfühlige, langlebige Schneide
Schorsch vermittelt dir praktisches Wissen, traditionelle Techniken und individuelle Tipps – ganz egal, ob du Anfänger oder bereits handwerklich versiert bist.
Am Ende des Tages hältst du nicht nur ein selbst geschmiedetes Messer in den Händen, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis und viel Wissen für dein nächstes Werk.
Die Veranstaltung findet im Außenbereich statt. Kleidung ist der Witterung und Arbeiten am offenen Feuer anzupassen (Funkenflug), Sicherheits- oder Arbeitsschuhe sind von Vorteil, Brotzeit und Getränke dürfen mitgebracht werden, können aber auch im Museumscafé erworben werden. Wir bieten für 10 € ein einfaches Mittagessen an, nur mit vorheriger Buchung.
Teilnehmerbeitrag 160 €
Anmeldung erforderlich unter 08465-905707 oder museum@markt-kipfenberg.de
Sonntag, 29. März 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Ausstellungsstart - WallArt
Wo wir auch hinsehen, erblickt unser Auge verschiedene Botschaften in Unterführungen, an Hausmauern, Waggons oder an Toilettentüren. Oft genug zum Ärgernis der Eigentümer und Anwohner. Aber, es sind Formeln der Kommunikation. Einige besser verständlich, andere entsprechend den Gruppenzugehörigkeiten kodifiziert und für den „Normalverbraucher“ nicht zu deuten.
Sieht man sich in öffentlichen und in viel besuchten Räumen um, kommt einem schnell der Gedanke, Menschen scheinen ein dringendes Bedürfnis zu haben Wände zu verzieren, Orte mit Kritzeleien zu markieren und/oder gezielte Botschaften zu hinterlassen, Geschichten und Mythen zu erzählen, politische Statements zu machen oder sich schlichtweg selbst zu verewigen…
Und diesen Drang gab es wohl schon immer!
Denn bereits in der Steinzeit vor 50 000 Jahren hinterließen die Menschen Zeichen, Symbole oder Figuren auf Steinen, Artefakten oder Höhlenwänden, die ursprünglich nicht für diesen Zweck vorgesehen waren. So zeugen Funde aus Höhlen bei Essing davon: die Ritzung eines Mammuts auf einem Stoßzahnfragment oder Wildpferddarstellungen auf Kalksteinplatten.
Durch die gesamte Menschheitsgeschichte, auf der ganzen Welt verteilt, lassen sich Beispiele für Kommunikation an Wänden, Mauern oder auf Stein- und Felsplatten finden. Von einfachen Ritzungen bis zu bunten riesigen Gemäldekompositionen. Und bis heute sind sich manche Formen und Techniken sehr viel ähnlicher als man denkt.
Die Sonderausstellung „WallArt. 50 000 Jahre Farbe an der Wand“ konzipiert vom Archäologischen Museum Kelheim verspricht einen Streifzug durch Zeit und Raum – von der Steinzeit und Sulawesi bis heute. Von rätselhaften Handabdrücken der Vergangenheit bis zur schreiend bunten „Sachbeschädigung“.
Mittwoch, 1. April 2026, 17:00 - ca. 19:30
Saisonstart mit dem roten Rucksack
Wir starten feurig in die neue Wandersaison! Zum Auftakt heizen wir den römischen Backofen an und backen gemeinsam knusprige römische Teigfladen – passend zum Kulinarischen Jahr im Naturpark Altmühltal.
Gut gestärkt begleitet uns anschließend der römische Soldat Britannicus Barbaricus auf eine stimmungsvolle Wanderung entlang des Limes. Die Strecke führt vom Museum über den Limeswanderweg bis zum geographischen Mittelpunkt Bayerns. Von dort geht es ein Stück die Burgstraße hinauf und weiter über den Forstweg zum Wanderweg 3, der über den Brandplatz zurück zum Museum verläuft.
Die Rundtour umfasst ca. 5 km. Nicht barrierefrei. Steiler Anstieg zum Limeswanderweg (kann über die Burgstraße bei Bedarf vermieden werden)
Besonders stimmungsvoll: Bei Einbruch der Dämmerung können unterwegs Fackeln entzündet werden.
Mittwoch, 7. April 2026, 17:00 - 19:30 Uhr
Workshop – Fermentieren
Wir fermentieren Gemüse wie Rote Bete, Weiß- oder Blaukraut. Durch Fermentation werden wertvolle Inhaltsstoffe erhalten und helfen uns gesund zu bleiben. Bei der Fermentation werden durch die entstehenden Milchsäurebakterien die Gemüse leichter verdaulich und schmecken auch lecker.
Große Schüssel, Schneidebrett, Küchenmesser, Hobel, Reibe, Weckglas oder großes Gurkenglas, Geschirrtuch mitbringen. Und natürlich das, was fermentiert werden soll z. B. Weiß- oder Blaukraut, Rote Bete, Karotten, Sellerie.
Preis: 10,00 Euro
Sonntag, 17. Mai 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Workshop – Messer schmieden
Erlebe traditionelle Handwerkskunst hautnah!
Unter Anleitung des erfahrenen Schmiedemeisters Schorsch der Schmied erhältst du einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt des Schmiedens.
In diesem Tageskurs stellst du dein eigenes Ringknaufmesser her – ein charakteristisches Messer mit markantem Griffabschluss.
Gemeinsam durchläufst du alle zentralen Schritte der Messerherstellung:
• Schmieden der Rohform
• Schleifen für perfekte Konturen
• Härten zur Erhöhung der Widerstandskraft
• Anlassen zur Vergütung des Stahls
• Schärfen für eine feinfühlige, langlebige Schneide
Schorsch vermittelt dir praktisches Wissen, traditionelle Techniken und individuelle Tipps – ganz egal, ob du Anfänger oder bereits handwerklich versiert bist.
Am Ende des Tages hältst du nicht nur ein selbst geschmiedetes Messer in den Händen, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis und viel Wissen für dein nächstes Werk.
Die Veranstaltung findet im Außenbereich statt. Kleidung ist der Witterung und Arbeiten am offenen Feuer anzupassen (Funkenflug), Sicherheits- oder Arbeitsschuhe sind von Vorteil, Brotzeit und Getränke dürfen mitgebracht werden, können aber auch im Museumscafé erworben werden. Wir bieten für 10 € ein einfaches Mittagessen an, nur mit vorheriger Buchung.
Teilnehmerbeitrag 160 €
Anmeldung erforderlich unter 08465-905707 oder museum@markt-kipfenberg.de
Sonntag, 17. Mai 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Internationaler Museumstag- WallArt
Am Internationalen Museumstag laden wir zu vielfältigen, kreativen Aktionen rund um unsere aktuelle Sonderausstellung WallArt – 50.000 Jahre Farbe an der Wand ein. Ob große oder kleine Künstler*innen – alle sind herzlich willkommen, gemeinsam zu entdecken, zu experimentieren und Farbe lebendig werden zu lassen.
Geplant sind unter anderem praktische Einblicke in historische Maltechniken wie Enkaustik, Eitempera und andere traditionelle Farbverfahren. In offenen Workshops können Teilnehmende selbst ausprobieren, wie Künstler*innen seit Jahrtausenden Farbe auf Wände, Tafeln oder andere Untergründe aufbringen.
Genaues Programm folgt
Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni 2026
Römer auf Zeit - Ein Lager im idyllischen Burggraben am UNESCO Welterbetag direkt am Welterbe LIMES
Für Familien und Gruppen gibt es eine aufregende Möglichkeit das Leben der Römerzeit aktiv kennen zu lernen: Römer auf Zeit im Naturpark Altmühltal!
Schlüpfen Sie dank authentischer Bekleidung und der nötigen Ausrüstung für ein Lagerleben in die Rolle einer römischen Soldatenfamilie und entdecken Sie das Abenteuer Geschichte! Schlafen im Römerzelt, Kochen am Lagerfeuer, Patrouillengänge im Kastell, historisches Handwerk und viele weitere Ideen, die individuell nach Gruppenzusammensetzung für Ihr Lager geplant werden.
Das erlebnisreiche Wochenende ist geeignet für die ganze Familie. bis zu neun Männer, neun Frauen und zehn Kinder können dabei – gemeinsam mit einem geschulten Betreuer – zwei Tage in einem originalgetreu ausgestatteten Römerlager verbringen.
Enthalten ist
- 1 Übernachtung im Zelt
- römische Ausstattung für Kinder, Frauen und Männer
- Verpflegung und Getränke für 2 Tage
- Programmpunkte für Kinder und Erwachsene
- Betreuung durch eine geschulte Museumspädagogin
Preise unter Römer auf Zeit.
Anmeldung ist erforderlich
Sonntag, 7. Juni 2026, 14.00 bis 16:00 Uhr
Leckere Römerfladen aus unserem Lehmbackofen
Zum UNESCO-Welterbetag laden wir herzlich zu einem besonderen Erlebnis am römischen Lehmbackofen ein!
Tauchen Sie ein in die Welt der Antike und backen Sie eigene Teigfladen nach römischem Rezept – ganz rustikal, duftend und frisch aus dem Ofen.
Und was kommt darauf?
Die „römische Pizza“ gibt uns bis heute Rätsel auf. Tomaten kannten die Römer noch nicht, aber ein Fresco aus Pompeji zeigt: Belegte Fladen gab es durchaus! Welche Zutaten damals wohl ihren Weg auf den Teig fanden? Kräuter, Käse, Oliven, vielleicht Feigen? Manche sagen sogar Ananas! Die erste Pizza Hawai? Probieren Sie es aus und entdecken Sie Ihre ganz persönliche römische Variante! Wir bieten lokale und weitgereiste Zutaten -ganz wie zur Zeit der Römer hier am Limes.
Der Backtag passt wunderbar zur aktuellen Sonderausstellung
„WallArt – 50.000 Jahre Farbe an der Wand“,
denn wie auf antiken Wandmalereien zu sehen ist, spielte Essen schon damals eine Rolle im Bild – und heute auf unserem Teller.
Kommen Sie vorbei, erleben Sie römisches Handwerk, genießen Sie historische Geschmäcker und besuchen Sie unsere neue Sonderausstellung!
Samstag, 13. Juni, 9:00 – 16:00 Uhr
Geflochtene Gefäße aus Weiden
Es wird mit historisch-traditionellen Techniken aus Abbildungen der Antike gearbeitet. Brigitte Steinmann leitet sämtliche Arbeitsschritte bei der Entstehung eines kleines Obstkörbchens an.
Preis: 75,00 Euro incl. Materialkosten; Nach Möglichkeit bitte Messer und Gartenschere mitbringen.
6 – 8 Teilnehmer ab 14 J.
Bitte eigene Brotzeit mitbringen. Warm- und Kaltgetränke können in unserm Museumcafé bezogen werden.
weitere Informationen und Buchung telefonisch 08465/905707 oder per E-Mail unter museum@markt-kipfenberg.de
Samstag, 20. Juni, 9:00 – 15:00 Uhr
Brotbackkurs - Backen mit dem Lehmofen
Bereits in der Jungsteinzeit (vor 7000 Jahren) wurden mit dem Lehmbackofen Fladen gebacken. Gemeinsam wollen wir den Lehmbackofen anheizen um die nötige Temperatur zum Backen von Brot und Kleingebäck zu erreichen.
Im Rahmen des Backkurses werden wir ein Brot aus Dinkel, Roggen und Sauerteig herstellen und ein paar theoretische Grundlagen kennen lernen. Die fertigen Kleingebäcke werden mit verschiedenen frisch selbst hergestellten Aufstrichen bei einer gemeinsamen Brotzeit verzehrt. Jeder Teilnehmer bekommt sein eigenes fertiges Brot mit nach Hause. Damit sie auch weiterhin ihr Brot zuhause mit Sauerteig herstellen können, bekommt jede/r Teilnehmer:in eigenes Anstellgut mit.
Teilnehmerbeitrag 50 € inklusive aller Materialkosten
Mittwoch, 5. August, 9:00 – 16:00 Uhr
Ferienprogramm – Einen Tag lang ein Römer sein
Kleidung der Römer anprobieren, einmal in ein Kettenhemd schlüpfen und einen Helm aufsetzen, im Lehmbackofen Römerpizza machen, bei römischen Spielen die Zeit vergessen und eine Sonnenuhr basteln
Für Kinder ab 8 Jahren
TN-Beitrag 12 € für Essen und Material
Mittwoch, 12. August, 9:00 – 16:00 Uhr
Ferienprogramm - Alles so schön bunt hier!
Farbe aus Naturpigmenten herstellen und auf Stein malen wie die Steinzeitmenschen—Mit Henna auf die Haut malen—Glücksbringersteine bemalen und verschenken—Kaseinfarbe selbst mischen und Kunstwerke erschaffen—unkomplizierte Kleidung die Farbe verträgt anziehen
Für Kinder 9 bis 13 Jahren
TN-Beitrag 12 € für Essen und Material
Samstag und Sonntag, 15. und 16.August
Römer auf Zeit - Salve Abusina in Eining
Ein Lager mitten im großen Römerfest mit zahlreichen Römergruppen
Für Familien und Gruppen gibt es eine aufregende Möglichkeit das Leben der Römerzeit aktiv kennen zu lernen: Römer auf Zeit im Naturpark Altmühltal!
Schlüpfen Sie dank authentischer Bekleidung und der nötigen Ausrüstung für ein Lagerleben in die Rolle einer römischen Soldatenfamilie und entdecken Sie das Abenteuer Geschichte! Schlafen im Römerzelt, Kochen am Lagerfeuer, Patrouillengänge im Kastell, historisches Handwerk und viele weitere Ideen, die individuell nach Gruppenzusammensetzung für Ihr Lager geplant werden.
Das erlebnisreiche Wochenende ist geeignet für die ganze Familie. bis zu neun Männer, neun Frauen und zehn Kinder können dabei – gemeinsam mit einem geschulten Betreuer – zwei Tage in einem originalgetreu ausgestatteten Römerlager verbringen.
Enthalten ist
• 1 Übernachtung im Zelt
• römische Ausstattung für Kinder, Frauen und Männer
• Verpflegung und Getränke für 2 Tage
• Programmpunkte für Kinder und Erwachsene
• Betreuung durch eine geschulte Museumspädagogin
Speziell in Eining: Samstag und Sonntag bieten wir Lagerleben und Aktivitäten im eigenen abgeschlossenen Lager und exklusive Momente mit professionellen Römerdarstellern und Teilnahme an zahllosen Angeboten des Festes.
Der Termin passt bei Ihnen nicht? Kein Problem! Wenn Sie eine Gruppe von mindestens 15 Personen sind,werden wir versuchen Ihren Wunschtermin zu ermöglichen.
Sonntag, 13. September, 11:30 -13:30 Uhr
Jazzfrühschoppen
Die musikalischen Frühschoppen haben im Biergarten des Römer und Bajuwaren Museum eine lange Tradition. Die Bourbon Street Jazz Band wird bei gepflegter bayerischer Biergartenatmosphäre die Gäste mit dezenten, kultivierten Dixie-, Swing- und Bluesklängen in Stimmung bringen. Die Freude der sieben Musiker an ihrer Musik ist unüberhörbar und springt regelmäßig auf das Publikum über. Während man musikalisch unterhalten wird besteht die Möglichkeit ein gutes Glas regionales Bier oder Bio Limonaden zu trinken. Würstl, Brezen und Obazda bieten wir an.
Sonntag, 20. September, 9:00 bis 17:00 Uhr
Workshop Bronzeguss mit Christian Frey
Unter fachkundiger Anleitung eines Bronzeschmieds tauchen die Teilnehmer in die Welt der Römer und des Frühmittelalters ein und fertigen ihre eigene Fibel (Gewandspange) oder einen Anhänger aus Bronze. Nach einer spannenden Einführung in die Sachkunde zeigt der Handwerker Vorlagen aus römischer Zeit und dem Frühmittelalter und erläutert anschaulich alle Arbeitsschritte vom Formenbau bis zur Gusstechnik.
Im Anschluss gestalten die Teilnehmer ihre persönliche Wachsvorlage, gießen ihr Schmuckstück selbst im Elektro-Ofen und bearbeiten es sorgfältig weiter – bis es funktionsfähig ist und getragen werden kann.
Ein faszinierendes Erlebnis, das die Handwerkskunst vergangener Epochen lebendig werden lässt.
Für 10 €
Dauer: ca. 7 Stunden; ab 12 Jahre; 5 – 7 Teilnehmer; 85 € je Teilnehmer
Samstag, 17. und Sonntag, 18. sowie Samstag, 24. und Sonntag, 25. Oktober
5. Textilfestival
Das Handarbeiten als Hobby ist in! Die Eigenproduktion von Textilien war bis vor wenigen Generationen eine wichtige Fertigkeit, die in jedem Haushalt ausgeübt wurde.
Viele der Kenntnisse sind heute fast in Vergessenheit geraten und werden oft nur durch die Historische Darstellerszene wieder lebendig: Kammweben, Sprang, Nadelbinden, Brettchenweben, Lucet, Fingerloop, Katazome, Makramee, Tundeln und Flechten, ….
Noch nie gehört, aber neugierig geworden? Dann meldet euch zu einem der Workshops beim Textilfestival an und schnuppert hinein!
Und wer sich noch gar nicht traut: Jeden Tag gibt es eine kurze Reingucken-Sequenz in alle laufenden Workshops. Danach könnt ihr im Strickcafé eure eigene Handarbeit auspacken, Kaffee trinken, mal ein bisschen gucken, mitmachen und sich austauschen!
Programmablauf beide Tage
9.30 h Treffpunkt Museumsfoyer Römer und Bajuwaren Museum
Begrüßung und kurzes Kennenlernen
10.00 h Start Seminare
13.00 h Mittagspause im Museumscafé, Unkostenbeitrag 8 € (Suppe, Brot, Getränke)
14.00 h Start bzw. Fortsetzung Seminare
14.00 h Reingucken-Möglichkeit für 20 Minuten in alle Seminare für Gäste
(nur gucken, nicht reden, nicht mitmachen!)
14.30 h – 17.00 h Strickcafé mit den Kipfenberger Woiweibern zum
Zuschauen, Kaffee & Kuchen, Handarbeiten, Erfahrungsaustausch…
17.00 h Ende Seminare
19.00 h Netzwerkabend für alle Referent:innen und Teilnehmer:innen in einem Gasthof in Kipfenberg
Kurse am Samstag den 17.
Vormittagskurs Einsteigerkurs – Nadelbinden - die Vorgängertechnik des Strickens bei Ulrike Claßen-Büttner
Mit der Technik des Nadelbindens fertigten die alten Ägypter geringelte Socken und die Wikinger warme Handschuhe. Selbst aus der Steinzeit gibt es Funde – Jahrtausende bevor das Stricken aus dem arabischen Raum nach Mitteleuropa kam.
Die entstehenden Stoffe sehen auf den ersten Blick vielleicht gestrickt oder gehäkelt aus, doch die Handarbeitstechnik unterscheidet sich grundlegend: Statt mit Maschen wird beim Nadelbinden mit Schlingen gearbeitet. Wer verstehen möchte, wie das funktioniert, ist in diesem Einsteigerkurs absolut richtig.
Es gibt unzählige verschiedene Nadelbinde-Stiche, in diesem Kurs erlernen die Teilnehmer den sogenannten Oslo-Stich (benannt nach einem archäologischen Fund). Er ist der optimale Einsteigerstich und auf ihm aufbauend kann man leicht weitere Stiche erlernen. Vorkenntnisse von Stricken und Häkeln sind nicht nötig – manche behaupten sogar, sie wären eher hinderlich.
Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt, und das verbrauchte, ungefärbte Wollgarn ist in der Kursgebühr enthalten. Es können jedoch gerne auch eigene Garne verwendet werden (bitte 100% Wolle und möglichst nicht superwash-ausgerüstet).
Teilnehmerzahl:12, Kursgebühr 50 €, 9:30 bis 13:00 Uhr.
Nadelbindenadeln aus unterschiedlichen Materialien sowie das Buch „Nadelbinden – Was ist denn das?“ kann bei der Autorin (Dozentin) im Anschluss an den Kurs erworben werden.
Nachmittagskurs – Nadelbinden für Fortgeschrittene bei Ulrike Claßen-Büttner
Eine Aufbaukurs für alle, die zumindest den Oslostich beherrschen.
Die Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs sind Grundkenntnisse des Oslostichs (die auch am Vormittag im Einsteigerkurs erworben werden können) und die Verwendung der Daumenfangmethode (nicht Freihand-Nadelbinden). Außerdem wäre es hilfreich zumindest einen Verbindungsstich zu beherrschen, also mehrere zusammenhängende Reihen herstellen zu können. Dieser Kurs ist eher technisch ausgerichtet, es wird also in den drei Stunden kein größeres Projekt hergestellt, sondern es werden unterschiedliche Stichvarianten gezeigt, Zunehmen und Abnehmen, verschiedene Verbindungsstiche, Techniken zum Herstellen unterschiedlicher Formen (Finger an Handschuhen, etc.), Möglichkeiten den Anfang und das Ende eines Projekts zu nadeln und außerdem wird die berüchtigte Hansen-Notation erläutert und mit dem praktischen Arbeiten verbunden. Dabei entstehen viele kleine Probestückchen, die dokumentiert werden und später helfen können, Nadelgebundenes so umzusetzen, wie wir es geplant haben.
Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt, und das verbrauchte, ungefärbte Wollgarn ist in der Kursgebühr enthalten. Es können jedoch gerne auch eigene Garne verwendet werden (bitte 100% Wolle und möglichst nicht superwash-ausgerüstet).
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen, Kursgebühr: 50 €, 14:00 bis 17:00 Uhr
Nadelbindenadeln aus unterschiedlichen Materialien sowie das Buch „Nadelbinden – Was ist denn das?“ kann bei der Autorin (Dozentin) im Anschluss an den Kurs erworben werden.
Einsteigerkurs Brettchenweben mit Nadine Zanner
Hierzulande kaum mehr bekannt ist die Technik des Brettchenwebens, mit der man sehr stabile und schöne Bänder produzieren kann.
Durch Verdrillen von Fäden mit Hilfe der sogenannten Brettchen und Einfügen eines Schussfadens ergibt sich ein sehr stabiles Gewebe, das mit einfachen oder sehr komplizierten Mustern versehen werde kann.
Im Kurs wird die Technik des „Doubleface“ näher erläutert und gezeigt, dazu schären wir erst eine Kette, erstellen eine eigene Mustervorlage und weben diese dann nach.
Mitzubringen sind: 4 Knäuel Häkelgarn der Stärke 10 in 2 verschiedenen Farben (je 2x helle und 2x dunkle Farben; z.B. Weiß und Rot, Schwarz und Weiß, etc.)
Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich
Einsteigerkurs Sprang mit Juliane Schwartz
Hinweise auf Textilien in Sprangtechnik gibt es schon aus der Jungsteinzeit. Die ältesten erhaltenen Fundstücke sind jedoch bronze- und eisenzeitlich, wie beispielsweise die berühmten gesprangten Haarnetze Dänemarks. In koptischen Gräbern Ägyptens entdeckte man Sprang-Taschen und Mützen aus Wolle und Leinen.
Beim Sprangen wird kein Schussfaden eingewebt wie beim echten Weben, sondern man verdreht oder verkreuzt die Kettfäden in Reihen miteinander. Man arbeitet mit beiden Händen zwischen den Kettfäden, wobei ober- und unterhalb der Hände das gleiche Muster entsteht. Die Schlussreihe beim Sprang liegt also in der Mitte des Stoffes. Beim Sprang entstehen sogenannte Kettenstoffe, die vor allem horizontal sehr elastisch sind und in die man spitzenartige Muster einarbeiten kann. Daher wurden sie häufig für Haarnetze, Bordüren, Beutel, Bänder oder Gürtel genutzt.
Man benötigt nur einen einfachen Rahmen zum Spannen der Fäden und ein paar Holzstäbchen zum Fixieren der Muster während des Arbeitens.
In einem Kurs erlernen wir die Grundtechniken des Sprang und erstellen einen kleinen Beutel oder ein Haarnetz.
Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt, und das verbrauchte Wollgarn ist in der Kursgebühr enthalten. Es können jedoch gerne auch eigene Garne verwendet werden.
Maximale Teilnehmerzahl: 6, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich.
Mittelalterlich Sticken in Brick Stitch mit Katharina Remer
Mittelalterlicher Brick Stitch („Ziegelstich“) ist eine Zählstich-Sticktechnik, die im späten Mittelalter hauptsächlich in Deutschland verwendet wurde, um kleine Beutel, Kissen und verschiedene liturgische Textilien herzustellen. Mittelalterlicher Brick Stitch hat keinen Bezug zum modernen Brick Stitch, der eine Perlenwebtechnik ist.
Anders als viele der bekannteren mittelalterlichen Sticktechniken, werden beim Brick Stitch die Stiche nicht frei ausgeführt, sondern gezählt. Damit können auch weniger geübte Sticker*innen sehr dekorative komplexe geometrische Muster herstellen. Gearbeitet wurde meist mit Seidengarnen auf grobem Leinenstoff, um ein Zählen der Stich zu ermöglichen.
Für den Kurs wird mit Baumwollstickgarn auf Leinenzählstoff gearbeitet. Ziel ist eine kleine Stickarbeit, die sich später z.B. für ein Beutelchen oder ein Nadelheftchen verwenden lässt.
Die Abrechnung der Materialen erfolgt nach Verbrauch zum Selbstkostenpreis.
Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich
Vormittagskurs Einsteigerkurs Blumen filzen mit Tina Roelandt
In diesem kreativen Workshop gestalten wir farbenfrohe Blumen aus Schafwolle. Mit der Nassfilztechnik entstehen einzigartige Blüten – ob realistisch, fantasievoll oder verspielt.
Ideal für Anfänger*innen – keine Vorkenntnisse nötig.
Einfach eintauchen, entspannen und textile Blütenpracht entstehen lassen!
Ganz nebenbei lernt ihr die Grundkenntnisse mit der Technik des Nassfilzens kleine Flächen zu kreieren.
Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 10 -15 € nach Verbrauch, 9:30 bis 13:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Nachmittagskurs Steine umfilzen mit Tina Roelandt
Gestalten Sie aus Natursteinen und bunter Wolle kleine Kunstwerke! In diesem Workshop umfilzen wir Steine mit feiner Schafwolle und zaubern florale Motive – zarte Blüten, wilde Blumen oder abstrakte Muster.
Eine meditative, kreative Technik – perfekt als Aufbaukurs Blumenfilzen aber auch für Einsteiger*innen und alle, die Lust auf textile Naturkunst haben
Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 10 -15 € nach Verbrauch, 14:00 bis 17:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Kurse am Sonntag den 18.
Kreatives Flechten mit Seegras bei Birgit Treutle
Als nachhaltige Technik: Flechten mit Seegras neu entdecken – so haben unsere Vorfahren ein Material aus heimischen Wäldern verarbeitet und daraus Alltagsgegenstände hergestellt. Im Kurs lernen Sie Schälchen, Taschen und vieles mehr aus Seegras selbst zu flechten und zusammenzunähen.
Die Materialien Seegras, Polsternadeln, Leder, Stoff etc. werden gestellt.
Materialkosten pro Teilnehmer:in: 20 Euro
Maximale Teilnehmerzahl 6 Personen, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich.
Einsteigerkurs Handspinnen & Zwirnen bei Nadine Zanner
Spinnen, eine uralte Kunst, die seit einigen Jahren immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Mir ein bisschen Geduld und Geschick wird mit der Handspindel aus Fasern ein stabiler Faden gesponnen. Sobald das gemeistert ist wird auch gezeigt, wie man aus den gesponnenen Fäden ein Garn durch Zwirnen gewinnt.
Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt und Sie erhalten eine Auswahl an Wollfasern. die nach Ende des Kurses bei Ihnen bleiben.
Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich.
Vormittagskurs Lucet, Tundeln und Co- was ist denn das? bei Juliane Schwartz
Vormittagskurs Lucet, Tundeln und Co- was ist denn das? bei Juliane Schwartz
Lucet, Tundeln und Flechtbänder, Kammweben….. viele alte Handarbeitstechniken klingen heute exotisch! Im Kurs soll ein selbst ausprobieren ermöglicht werden und vor allem Mut machen, im nächsten Jahr eine der ungewöhnlichen Techniken unseres Textilfestivals ausführlicher zu erlernen. Es entstehen flache, runde, eckige oder hohle Bänder auf mit vielen verschiedenen Geräten und Methoden, alleine oder zu zweit.- auf jeden Fall mit viel Spaß.
Maximale Teilnehmerzahl 12 Personen, Kursgebühr: 25 €, 9:30 bis 13:00 Uhr,Anmeldung erforderlich.
Lucets, Tundelgewichte und Garne können im Museumsshop erworben werden.
Vormittagskurs Einsteigerkurs – Schlaufenflechten oder Loopbraiding – eine im wahrsten Sinne des Wortes fesselnde Flechttechnik mit Ulrike Claßen-Büttner
Beim Schlaufenflechten (auch (finger-)loop-braiding) handelt es sich um eine Flecht-Technik, bei der keine losen Fäden miteinander verflochten werden, sondern Schlaufen. Diese Schlaufen werden zu Beginn auf den Fingern beider Hände verteilt, stramm gehalten und dann durch Hin- und Hertauschen nach bestimmten Mustern verflochten. Je nach Anzahl der Schlaufen und Tauschrhythmus entstehen runde, eckige oder flache Bänder mit unterschiedlichsten Mustern.
Bei dieser Flechttechnik ist eine gewisse Beweglichkeit der Finger vorteilhaft, deshalb kommen Grundschulkinder und sogar manche Kindergartenkinder schon gut damit zurecht. Das Schlaufenflechten hilft aber auf der anderen Seite auch dabei, wieder bewegliche Finger zu bekommen!
Diese Technik ist schon in vorchristlicher Zeit bekannt, erlebte aber in unseren Breiten im Mittelalter einen wahren Boom: Für Nestelbänder und dekorative Borten wurde die Technik intensiv genutzt, wie nicht nur archäologische Funde und textile Objekte aus Kirchenschätzen eindrucksvoll belegen, sondern auch die in mittelalterlichen Schriften überlieferte Flechtanleitungen.
Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt, und das verbrauchte Garn ist in der Kursgebühr enthalten.
Teilnehmerzahl: 12, Kursgebühr: 25 €, 10:00 bis 13:00 Uhr
Vormittagskurs Einsteigerkurs Blumen filzen mit Tina Roelandt
In diesem kreativen Workshop gestalten wir farbenfrohe Blumen aus Schafwolle. Mit der Nassfilztechnik entstehen einzigartige Blüten – ob realistisch, fantasievoll oder verspielt.
Ideal für Anfänger*innen – keine Vorkenntnisse nötig.
Einfach eintauchen, entspannen und textile Blütenpracht entstehen lassen!
Ganz nebenbei lernt ihr die Grundkenntnisse mit der Technik des Nassfilzens kleine Flächen zu kreieren.
Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 10 -15 € nach Verbrauch, 10:00 bis 13:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Nachmittagskurs Windlichter filzen mit Tina Roelandt
Nachmittagskurs Windlichter filzen mit Tina Roelandt
Während man für Tasche oder Sitzkissen ein blickdichtes Ergebnis erzielen möchte, kann man Gläser oder Zylinder mit einem hauchdünnen Filzmantel umhüllen.
Bei Kerzenschein schimmert der Lichterglanz durch die Wolle und hüllt euer Zuhause in ein gemütliches Licht. Ein echter Hingucker!
Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 10 -15 € nach Verbrauch, 14:00 bis 17:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Nähkurs Upcycling von Ausstellungsfahnen zu Taschen mit Sonja Hornung
Nähkurs Upcycling von Ausstellungsfahnen zu Taschen mit Sonja Hornung
Ausstellungsbanner werden aus LKW-Planen oder anderem strapazierfähigem Material hergestellt. Wenn sie nicht im Freien hängen, sind sie sehr lange haltbar. Nach einer Ausstellung werden sie nicht mehr benötigt und können beim Kurs einem zweiten Nutzen zugeführt werden. Einen Shopper oder eine Badetasche, individuell und unverwechselbar entsteht unter Anleitung. Unbedingt eine eigene Nähmaschine, Garn, Schere, Nadeln mitbringen. Wir stellen Banner und Gurte für Träger.
Maximale Teilnehmerzahl: 7, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 4 -8 € nach Verbrauch, 9:30 bis 13:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Kurs Samstag, 24.10 und Sonntag, 25.10.26
Weben am Gewichtswebstuhl Kurs für Fortgeschrittene mit Peter Böhnlein
Köperbindungen: ca. 20 Unterrichtsstunden á 45 Minuten
Tag 1: 9:00 bis 19:00 Uhr Tag 2: 9:00 bis 17:00 Uhr
Im Unterschied zu herkömmlichen Webkursen, wird in diesem Kurs die gesamte Arbeitsfolge mit Verankerung in der Geschichte gezeigt. Die Eigenschaften des Webstuhls und seine Anwendung werden durch praktische Übungen am Webstuhl vermittelt.
Zum Ablauf und Inhalt des Kurses:
Wir arbeiten in Gruppen am Webstuhl: Nach dem Zetteln der Kette, und dem Übertragen in den Gewichtswebstuhl, folgt das Einrichten des Webstuhls, mit dem Anhängen der Gewichte, dem Litzeneinzug für eine Köperbindung. Ist das alles geschafft, geht’s ans Weben der Varianten der Köper-Grundbindung
Vorkenntnisse im Weben am Gewichtswebrahmen (zetteln der Kette, einrichten des Webstuhls, anhängen der Gewichte, dem Litzeneinzug und weben einer Leinwandbindung) sind für diesen Kurs nötig. Für die Dokumentation Notizmaterial (Papier u. Stift, oder „elektronischen Notizblock“, sowie Kamera) mitbringen.
Teilnehmerzahl: min. 4, max. Kursgebühr: € 135,00 (Anmeldegebühr, spätesten vier Wochen vor dem Kurs)
Verpflegung und Unterkunft sind im Preis nicht enthalten.
Webstühle, Webgeräte, sowie Webmaterial für das erste gemeinsame Gewebe werden gestellt.
Info und Anmeldungen direkt beim Dozenten:
Telefon: 08062-807317
Mobil: 0171-3646373 (WhatsApp und Messenger)
E-Mail: boehnlein@diamantweber.de
Sonntag, 15. November, 10:00 -17:00 Uhr
Forschung, Handwerk und Heldengeschichten - Living History erleben von St. Martin zu den Bajuwaren
Wie entsteht eine Rekonstruktion, die so aussieht, als wäre sie geradewegs aus der Vergangenheit zu uns gekommen?
Darsteller rekonstruieren oft einen ganz bestimmten archäologischen Fund und arbeiten sich dabei akribisch in die historischen Herstellungstechniken der Grabbeigaben ein. Im gegenseitigen Austausch werden Kleidung, Schmuck, Keramik, Waffen und Alltagsgegenstände diskutiert und maßstabsgetreu reproduziert.
Dabei entsteht neben einer hochwertigen eigenen Darstellung ein reiches Fachwissen, das immer gerne an interessierte Besucher vermittelt wird. Für diesen besonderen Tag im Museum inszenieren unsere Akteure einige interessante Gräber und lassen sich bei der Herstellung der Gegenstände zusehen. Sie scheuen sich auch nicht, die ein oder andere Beerdigung ganz „lebendig“ durchzuführen und dabei zusammen mit unseren Besuchern den Beerdigungssitten von Römern und Germanen am Limes näher zu kommen.
So entsteht eine Inszenierung, die nicht nur schön aussieht, sondern echtes Wissen vermittelt und Spaß auf Geschichte macht.
Für Kinder wird Geschichte ganz besonders lebendig bei der beliebten, kindgerechten St.-Martin-Führung
Als extra Highlight für Familien ist St. Martin persönlich zu Gast!
Dazu wird kindgerecht erzählt wo Martin geboren wurde und aufwuchs, wie er als römischer Offizier lebte, wie er mit Mut und Hilfsbereitschaft Geschichte schrieb, warum Teilen zu einer Legende wurde
Die Kinder dürfen zuhören, fragen und erleben, wie aus Geschichte echte Geschichten werden.
Zum Abschluss erscheint St. Martin hoch zu Ross im Burghof.
Dort erleben Kinder – und Erwachsene – die berühmte Mantelteilung live.
Ein emotionaler Moment, der zeigt, wie Living History Geschichte spürbar macht.
Kommt vorbei, schaut zu, macht mit und taucht ein in vergangene Welten – Forschung, Handwerk und Heldengeschichten hautnah!
6. Dezember, 14:00 bis 17:00 Uhr
Kulinarisch durch die Römerzeit
Vergessen Sie, was man über die römische Küche manchmal hört.
Keine exotischen Kuriositäten, keine „gewöhnungsbedürftigen“ Experimente – sondern raffinierte, frische und aromatische Gerichte, wie sie vor 2000 Jahren auf römischen Tafeln standen.
In diesem exklusiven Nachmittag mit Workshop-Charakter kochen und genießen wir gemeinsam:
Wir schüren unseren Lehmofen, heizen den Pompeji-Grill und setzen den großen Suppenkessel über die Feuerstelle.
Sie schneiden, mörsern, rühren und verkosten – mit Rezepten, Zutaten und Techniken der Antike. Die berühmte Fischsauce trifft auf Honig und entfaltet eine überraschend feine Würze. Und keine Sorge: Es werden garantiert keine eingelegten Siebenschläfer serviert.
Während die Speisen garen, räumen wir mit Klischees auf und erzählen, wie vielfältig, genussvoll und hochwertig die römische Küche tatsächlich war – geprägt von Kräutern, Olivenöl, Nüssen, Wein und Gewürzen aus dem ganzen Reich.
Zum festlichen Abschluss decken wir gemeinsam einen Tisch mit authentischem Geschirr.
Wer mag, darf sogar im Liegen speisen – ganz wie die Römer bei ihren Gelagen.
Kosten: pro Person 45 € inkl. aller Speisen und Getränke, Teilnehmer 6 bis 15