Ansichten Kipfenbergs und der Umgebung aus drei Jahrhunderten
aus der Sicht von verschiedenen Künstlern, darunter so bekannte
wie Spitzweg, Quaglio oder C.0. Müller.
Kipfenberg und seine Künstler
Kipfenberg, im Altmühltal gelegen und von einer Burg überragt, hat zu allen Zeiten Künstler angezogen.
Viele Maler - auch Laien - haben die Burg und ihre Umgebung als Motiv gewählt. Die Bilder in dieser Galerie
vermitteln einen Überblick über mehrere Jahrhunderte künstlerischen Schaffens.
Sie spiegeln zudem die Entwicklung des Ortsbildes wieder.
Um Mehr über die einzelnen Künstler zu erfahren
klicken Sie bitte auf die Namen.
„Ein Künstler nutzt neue Techniken“
Domenico Quaglio war einer der bekanntesten Architekturmaler der deutschen Romantik. Er experimentierte als einer der ersten mit der Technik des Steindrucks.
Landschaften und Architektur waren seine bevorzugten Themen.
Neben seiner Arbeit als Dekorationsmaler war er als Zeichenlehrer im Dienste König Ludwigs I. tätig.
„Auf Station im Altmühltal“
Ursprünglich Apotheker, bildete sich Carl Spitzweg selbst zum Maler aus. Er ist bekannt für seine genaue Beobachtungsgabe und seinen Humor.
Seine Werke schildern die Welt der Romantik und der Biedermeierzeit. Eines seiner Bilder hatte die Burg Kipfenberg zum Thema.
„Architekt - Maler - Fotograf“
In der Pfalz geboren, erwarb der Architekt 1914
das „Schlösschen Inching".
Landschaften und Häuser waren hauptsächlich Gegenstand seiner Bilder.
Die zahlreichen Aufnahmen der hiesigen Juralandschaft mit ihrer typischen Bauweise zeugen von seiner Leidenschaft für die Fotografie.
„Architekt der Maler“
Der badische Architektensohn Franz Siegele lebte viele Jahre auf Burg Kipfenberg. Nicht nur die schwäbische Hügellandschaft und die bayerischen Alpen zogen den Maler an, sondern auch das Altmühltal.
Neben seinem künstlerischen und musikalischem Engagement ist sein kunstpolitischer Einsatz in München zu würdigen.
„Ein Chronist mit Zeichenstift“
In Kipfenberg aufgewachsen, war ihm das Altmühltal sehr vertraut.
Franz Ermer war Kunsterzieher an einem Regensburger Gymnasium.
Immer wieder kehrte er in seine Heimat zurück, um Kipfenberg und seine Umgebung im Bild festzuhalten.
„Cezanne des Altmühltals“
Der in Coburg geborene Maler zog 1917 nach Kipfenberg.
Seine Münchner Künstlerzeit endete 1945. Sie war geprägt von herausragenden Lehrern, von Auseinandersetzungen mit NS-Kunst und großen Ausstellungen. Grösdorf bei Kipfenberg sollte nun der Ort seines Schaffens werden.